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01.12.2016 - JUN.-PROF. DR.-Ing. KATHARINA STAPELMANN: "PLASMA - DIE NEUE ALLZWECKWAFFE IN DER MEDIZIN"

Im Rahmen der Vortragsreihe "Alles Plasma!" wird Jun.-Prof. Dr. Katharina Stapelmann am 1. Dezember 2016 einen Vortrag über "Plasma – die neue Allzweckwaffe in der Medizin?" halten. Der Vortrag findet in der Etage 1 im BlueSquare ab 18:00 Uhr statt.

Die Plasmamedizin ist ein vergleichbar junges Forschungsgebiet. Besonders bei der Heilung chronischer Wunden hat sich ein Verfahren, das kalte Atmosphärendruckplasma, bewährt. Plasma besitzt viele verschiedene Wirkmechanismen. So hilft es nicht nur die Bakterienbelastung in der Wunde zu senken, sondern auch das körpereigene Immunsystem anzuregen, die Durchblutung zu fördern und somit auf vielen Ebenen die Wundheilung zu unterstützen. Die Plasmamedizin wird weltweit aber für verschiedenste Anwendungen erforscht, zum Beispiel als neue Krebstherapie oder als schmerzlose Alternative zur Wurzelkanalbehandlung in der Zahnmedizin. Auch zur Sterilisation von medizinischen Instrumenten oder Oberflächen in Krankenhäusern kann Plasma eingesetzt werden und wirkt zuverlässig auch gegen sogenannte „Krankenhauskeime“.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuellen Forschungsthemen in der Plasmamedizin mit einem Schwerpunkt auf der Wundheilung. Wir begeben uns auf die Spur der Wirkmechanismen und ergründen, warum Plasma so effektiv ist und so vielseitig eingesetzt werden kann. Am Ende gibt es noch Gelegenheit ein Plasma für die Wundheilung anzuschauen – anfassen erlaubt!

Blue Square

03.11.2016 - Prof. Bernhard Unterberg "Heißer als die Sonne"

Am 3. November hält Prof. Bernhard Unterberg im Rahmen der Vortragreihe "Alles Plasma" einen Vortrag über "Heißer als die Sonne". Dieser findet im Blue Square ab 18:00 Uhr statt. Interessierte sind herzlich willkommen!
Eine neue Primär-Energiequelle nach dem Vorbild unserer Sonne – um diese Vision zu verwirklichen, müssen Plasmen mit extremen Temperaturen von 150 Millionen Grad Celsius eingeschlossen werden. Das ist heute schon mithilfe von Magnetfeldern möglich, und jetzt bauen die Fusionsforscher an dem Fusionsexperiment „ITER“ (lat. der Weg), in dem erstmals 500 MW Fusionsleistung erzeugt werden.
In diesem Vortrag erklären wir die physikalischen Grundlagen zur Fusion in magnetisch eingeschlossenen Hochtemperaturplasmen und welche Herausforderungen auf dem Weg zu einem Fusionsreaktor gemeistert werden müssen – vor allem im Hinblick auf die Wandmaterialien, die im Fusionsreaktor höchsten Belastungen standhalten müssen.

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06.10.2016 - Prof. Dr.-Ing. Awakowicz "Plasma, der Alleskönner"

Im Rahmen der "Alles Plasma"-Vortragsreihe erzählt Prof. Peter Awakowicz am 6. Oktober ab 18:00 Uhr im BlueSquare etwas über Plasma, den Alleskönner.

Technische Plasmen werden mittlerweile in fast allen Bereichen der modernen Technik verwendet. Häufig, ohne dass die Nutzer davon wissen. Selbst Menschen, die es in der Industrie einsetzen, verstehen oft wenig von den relevanten physikalischen und chemischen Vorgängen im Plasma.

Der Vortrag zeigt anhand einer Reihe von Beispielen, was alles mit Plasma gemacht werden kann. Ob Oberflächenbeschichtung für Werkzeuge oder Mobiltelefone, Mikro- und Nanostrukturierung von integrierten Schaltungen oder als Hilfe zur Wundheilung: Plasma wird in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Die Gäste erfahren aber auch anschaulich, auf welchen Grundprinzipien die Vorgänge im Plasma basieren und warum es so ein Alleskönner ist.

Referent: Prof. Dr. Peter Awakowicz

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01.09.2016 - PD Dr. Horst Fichtner "Plasma im Sonnensystem"

PD Dr. Horst Fichtner konnte in seinem Vortrag werden verschiedene Plasmen des Sonnensystems vorstellen und für Phänomene wie „das Sonnenfeuer“, der hunderttausend Grad heiße Sonnenwind, dem interplanetare Raumsonden und Astronauten ausgesetzt sind, ausführliche und vrständliche Erklärungen liefern. Ebenfalls die energiereiche kosmische Strahlung vermittelte er mit einer Leichtigkeit in seiner Ausführung.

So konnte er erläutern warum das Verständnis dieser Plasmen sowohl für die Grundlagenphysik als auch für die Vorhersage des so genannten Weltraumwetters und Weltraumklimas bedeutsam ist.

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07.07.2016 - Prof. Dr. Ralf Peter Brinkmann "Plasmen in der Theorie"

Dass Theorie keineswegs grau sein muss, wie Mephistopheles bei Faust behauptet hat, stellt Prof. Dr. Ralf-Peter Brinkmann unter Beweis. Der Plasmaforscher widmet sich folgenden Fragen: Warum sind Plasmen gleichzeitig heiß und kalt? Was hat das mit Theorie zu tun? Und was nützt das Ganze letztendlich praktisch?