Research Department Plasmas with Complex Interactions

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Awards

03.01.2013 - GROSSE AUSZEICHNUNG FÜR PROF. PADMA KANT SHUKLA

Prof. Dr. Dr. h.c. Padma Kant Shukla (International Chair der Ruhr-Universität) wird mit dem „Hind Rattan“-Preis ausgezeichnet, zu Deutsch „Juwel Indiens“. Der indische Premierminister Dr. Manmohan Singh vergibt den Preis zusammen mit der NRI Welfare Society of India jährlich an etwa 30 Mitglieder der weltweiten indischen Diaspora, d.h. im Ausland lebende Inder (NRIs) oder Personen mit indischem Ursprung. Die Auszeichnung würdigt den außergewöhnlichen Beitrag und die Verdienste von Prof. Shukla in seinem Arbeitsbereich, die Indien in der Welt sichtbar machen. Die Preisverleihung wird auf dem „32nd International Congress of NRI's“ vom 24. bis 28. Januar in Neu-Delhi stattfinden, an dem regelmäßig internationale Botschafter und bedeutende Mitglieder der indischen Regierung teilnehmen. 

 

Pressemitteilung

"Die RUB war meine Bestimmung"
Padma Kant Shukla wurde 1950 in Tulapur (Indien) geborgen und zog nach Europa, als er 21 Jahre alt war. „Die Ruhr-Universität war meine Bestimmung“, sagt der Physiker. „Hier habe ich all meine wissenschaftliche Arbeit gemacht.“ Er forscht an einer Schnittstelle zwischen Astrophysik, Plasmaphysik und Physik der kondensierten Materie und hat seine Ergebnisse in zahlreichen Artikeln in hochkarätigen wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert, u.a. Nature und Physical Review Letters. „Als ich hörte, dass ich den Hind Rattan-Preis bekomme, hat mich das sehr bewegt. Niemals hätte ich mir das erträumt“, so der heute 62-jährige RUB-Forscher.

Internationale Beziehungen
Padma Kant Shukla wird auf dem NRI-Kongress die Interessen Deutschlands und der Ruhr-Universität vertreten. Er ist seit 1993 deutscher Staatsbürger und hat seit 2010 den International Chair der RUB inne. Als „Botschafter“ forciert er die grenz- und fachüberschreitende Vernetzung der Universität, um die Wertschätzung der RUB im Ausland weiter zu erhöhen. Padma Kant Shukla ist ein hoch dekorierter Wissenschaftler mit exzellenten internationalen Kontakten. In den vergangenen Jahren hat er zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen für seine Verdienste erhalten. Besonders herausragend ist zum einen die Nicholson-Medaille, die er im Jahr 2005 als erster Westeuropäer überhaupt bekam. Zum anderen wurde Shukla im Herbst 2006 als erster deutscher Staatsbürger in die Physikklasse der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften berufen, der nur wenige ausgewählte Wissenschaftler aus aller Welt angehören. Als Mitglied der Akademie nominiert er Physikerinnen und Physiker für den Nobelpreis und berät das Nobelpreis-Komitee.